Bevor Sie Bett und Nachttische stellen, sollten Sie die Maße des Raums exakt erfassen und den Grundriss auf Papier skizzieren. Notieren Sie Fenster, Heizkörper, Türen und Steckdosen, denn diese Vorgaben bestimmen, welche Positionen überhaupt in Frage kommen. Als Faustregel gilt: Das Bett braucht an beiden Längsseiten mindestens 60 Zentimeter Freiraum, damit Sie bequem ein- und aussteigen können. mellory beim wohnung einrichten frühzeitig solche Laufwege einplant, vermeidet spätere Möbelrückaktionen. Prüfen Sie außerdem, ob der Kopfteil an einer massiven Wand ohne Fenster und ohne direkten Zugluftstrom steht; das wirkt ruhiger und schützt vor Zugerscheinungen. Für die Nachttische gilt: Ihre Oberkante sollte etwa auf Höhe der Matratzenoberfläche liegen, damit Lampe, Buch und Brille ergonomisch erreichbar sind. Achten Sie darauf, dass die Tische nicht breiter sind als das Bett, sonst kippt die Proportion. Messen Sie zwischen Bett und Nachttisch einen kleinen Spalt ein, falls sich Bettwäsche oder Vorhänge sonst verheddern.

Die klassische Anordnung stellt das Bett mittig an die längste Wand, flankiert von zwei identischen Nachttischen. Diese symmetrische Lösung beruhigt den Blick und eignet sich besonders für rechteckige Zimmer. In schmalen Räumen kann das Bett jedoch längs an einer Seitenwand stehen, sodass nur ein Nachttisch Platz findet; dann ersetzen Sie den zweiten durch ein schmales Wandregal oder einen Wandwürfel. Eine dritte Variante ist die Positionierung mit dem Kopfteil unter einer Dachschräge, sofern die Stehhöhe am Bettfuß ausreicht. Wichtig ist, dass Sie zwischen Bett und Schrank oder Kommode mindestens 70 Zentimeter einplanen, damit Schubladen und Türen sich öffnen lassen. Falls Sie beim wohnung einrichten Wert auf optische Ruhe legen, wählen Sie Nachttische, die farblich und im Material zum Bettgestell passen. Vermeiden Sie zu viele verschiedene Höhen, denn eine durchgehende Linie lässt den Schlafbereich aufgeräumt wirken. Auch die Position der Steckdosen sollte stimmen: Ideal ist eine Dose links und rechts vom Bett, etwa 30 Zentimeter über dem Nachttisch, damit kein Kabel quer über den Boden läuft.
Nach dem Aufstellen prüfen Sie die Wirkung bei geschlossener Tür und bei geöffnetem Vorhang. Testen Sie, ob Sie vom Bett aus bequem das Licht erreichen, ohne sich zu verrenken, und ob der Wecker nicht blendet. Hängen Sie ein Bild oder eine schmale Leuchte über dem Kopfteil nur dann auf, wenn der Abstand zur Matratze mindestens 60 Zentimeter beträgt. Ein Teppich unter dem Bett sollte seitlich etwa 50 Zentimeter hervorstehen, damit die Nachttische noch auf dem Boden stehen und nicht auf dem Teppich kippeln. Denken Sie auch an die Luftzirkulation: Zwischen Heizkörper und Bett sollten mindestens 20 Zentimeter liegen, sonst staut sich warme Luft und der Schlafkomfort sinkt. Wenn Sie später beim wohnung einrichten weitere Möbel ergänzen, halten Sie den Bereich vor dem Bett frei von hohen Kommoden, denn eine niedrige Sitzbank oder ein Hocker wirkt leichter. Kontrollieren Sie zum Schluss, ob alle Nachttische waagerecht stehen und keine scharfen Kanten in den Laufweg ragen. So entsteht eine stimmige Ordnung, die sich im Alltag bewährt.